DSL-Minutentarif 2026: Gibt es Internet nach Zeit noch?

Ein DSL-Minutentarif rechnet die Internetnutzung nach Zeit ab. Bei den geprüften großen deutschen Festnetzanbietern ist dieses Modell 2026 nicht üblich: DSL wird als Internet-Flat angeboten. Dieser Ratgeber erklärt, wo Minutenpreise trotzdem auftauchen und welche Alternativen für seltene oder flexible Nutzung sinnvoll sind.
Isometrische Szene Mit Router Und Uhr Für Dsl-Minutentarif

Ein klassischer DSL-Minutentarif gehört 2026 nicht zum regulären Privatkundenangebot der vier hier betrachteten großen Festnetzmarken. Telekom, Vodafone, O2 und 1&1 beschreiben ihre aktuellen DSL-Angebote als Internet-Flatrates beziehungsweise als unbegrenztes Surfen. Wer nach „DSL Minutentarif“ sucht, meint deshalb häufig entweder ein älteres Abrechnungsmodell oder sucht nach einer möglichst flexiblen und günstigen Lösung für seltene Internetnutzung.

Wichtig ist die Abgrenzung: Minutenpreise können bei einem heutigen Festnetzvertrag weiterhin vorkommen, allerdings eher bei bestimmten Telefongesprächen. Das heißt nicht, dass die DSL-Internetverbindung nach Online-Minuten berechnet wird. Wer einen passenden Anschluss sucht, sollte deshalb zuerst klären, ob es um die Internetnutzung, um Telefonkosten oder um eine kurze Vertragsbindung geht. Für die allgemeine Auswahl hilft der Tarifly-Überblick zu Internet für Zuhause.

Was bedeutet DSL-Minutentarif eigentlich?

Bei einem echten Minutentarif richtet sich der Preis nach der Nutzungsdauer. Das Grundprinzip ist einfach: Solange eine Verbindung besteht, läuft die Abrechnung nach Zeit. Dieses Modell stammt aus einer Phase, in der Internetzugänge noch deutlich häufiger zeit- oder volumenabhängig berechnet wurden. Für heutige DSL-Anschlüsse ist diese Logik bei den großen deutschen Anbietern weitgehend von Flatrates verdrängt worden.

Eine Internet-Flat funktioniert anders. Die laufende Grundgebühr deckt die Internetnutzung innerhalb des Tarifs ab; die Rechnung steigt nicht dadurch, dass der Anschluss an einem Tag zwei statt acht Stunden online ist. Das ist gerade bei dauerhaft verbundenen Routern praktisch, denn ein moderner Heimanschluss bleibt üblicherweise ständig mit dem Netz verbunden.

Minutentarif ist nicht dasselbe wie kurze Vertragslaufzeit

Ein häufiger Denkfehler besteht darin, einen Minutentarif mit einem flexiblen Vertrag gleichzusetzen. Das sind zwei verschiedene Ebenen. Der Minutentarif beschreibt, wie die Nutzung abgerechnet wird. Die Vertragslaufzeit beschreibt dagegen, wie lange der Vertrag bindet. Ein DSL-Tarif kann eine Internet-Flat enthalten und trotzdem ohne lange Mindestlaufzeit angeboten werden.

Wenn Sie eigentlich möglichst wenig Bindung suchen, ist ein monatlich kündbarer Internettarif deshalb meist die passendere Suchrichtung als ein DSL-Minutentarif.

Gibt es 2026 noch DSL-Internet nach Minuten?

Die aktuellen Produktseiten der vier betrachteten Festnetzmarken zeigen dasselbe Grundmuster: Die DSL-Internetnutzung wird als Flat angeboten. Die Telekom beschreibt MagentaZuhause L ausdrücklich mit Internet-Flatrate. Vodafone nennt bei seinen DSL-Anschlüssen eine Internet-Flat, O2 weist seine aktuellen Home-DSL-Produkte ebenfalls als Internet-Flat ohne Datendrossel aus, und 1&1 wirbt bei den DSL-Tarifen mit unbegrenztem Surfen.

Daraus folgt nicht, dass weltweit oder bei jedem denkbaren Nischenprodukt keinerlei zeitbasierter Zugang existiert. Für die praktische Tarifwahl eines privaten DSL-Anschlusses in Deutschland ist die Minutenabrechnung bei den geprüften großen Anbietern aber kein übliches Modell mehr. Wer heute einen neuen DSL-Vertrag abschließt, vergleicht in erster Linie monatliche Grundpreise, Bandbreiten, Laufzeiten, Routerkosten und mögliche Zusatzleistungen.

Warum wird trotzdem noch nach DSL-Minutentarif gesucht?

Wlan-Router Mit Sanduhr Und Vertragsunterlagen Als Bild Für Zeitabhängige Internetabrechnung
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Der Begriff kann aus älteren Verträgen, technischen Einstellungen oder historischen Ratgebern bekannt sein. Daneben steckt oft eine aktuelle Absicht dahinter: Wer nur selten online ist, möchte möglichst nicht für eine Leistung zahlen, die er kaum nutzt. Das Bedürfnis ist nachvollziehbar, nur führt die heutige Tariflogik meist zu anderen Lösungen. Statt Online-Minuten zu zählen, lohnt es sich, einen günstigen Flat-Tarif, eine flexible Vertragsvariante oder – je nach Nutzung – eine mobile Datenlösung zu prüfen.

Auch die Technik hat den praktischen Maßstab verändert. Ein Heimrouter stellt nicht nur für aktives Surfen eine Verbindung bereit. Smartphones synchronisieren im WLAN, Computer laden Aktualisierungen, Fernseher greifen auf Streamingdienste zu und Smart-Home-Geräte tauschen kleine Datenmengen aus. Eine Abrechnung nach reiner Verbindungszeit wäre in einem solchen Haushalt wenig transparent, weil „online“ nicht mehr zuverlässig mit einer bewusst gestarteten Internetsitzung gleichgesetzt werden kann. Für die Tarifentscheidung ist deshalb meist wichtiger, ob ein fester Anschluss benötigt wird und welche monatlichen Gesamtkosten dafür entstehen.

Wer nur an wenigen Tagen im Monat Internet benötigt, sollte den Nutzungsfall trotzdem genau beschreiben. Ein Ferienapartment mit mehreren Geräten stellt andere Anforderungen als ein einzelnes Tablet unterwegs. Die Zahl der Nutzungstage allein sagt weder etwas über den Datenverbrauch noch über die notwendige Anschlussqualität aus.

Wo gibt es heute noch Minutenpreise?

Minutenpreise sind nicht vollständig aus Telekommunikationsverträgen verschwunden. Sie können weiterhin bei der Telefonie relevant sein. Das zeigt die Trennung in aktuellen Anbieterinformationen besonders deutlich: Die Internetnutzung ist als Flat enthalten, während für einzelne Gesprächsziele andere Preise gelten können.

Bei der Telekom enthält MagentaZuhause L beispielsweise eine Internet-Flatrate und eine Festnetz-Flat. Für bestimmte andere Telefonverbindungen werden auf der Tarifseite Minutenpreise ausgewiesen. Auch 1&1 trennt zwischen Internet-Flat und den Konditionen für Gespräche außerhalb der enthaltenen Telefonie-Leistungen. Die entscheidende Frage lautet deshalb immer: Bezieht sich „pro Minute“ auf das Surfen oder auf das Telefonieren?

Telefon-Minutenpreis und Internet-Flat können gleichzeitig gelten

Wlan-Router, Laptop Und Tarifunterlagen Zur Getrennten Prüfung Von Internet-Flat Und Telefonkosten
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Ein Vertrag kann beide Abrechnungsarten nebeneinander enthalten. Für die Datenverbindung gilt dann ein monatlicher Pauschalpreis, während einzelne Telefongespräche nach Minuten berechnet werden. Das ist kein Widerspruch. Prüfen Sie deshalb in der Vertragszusammenfassung nicht nur den Tarifnamen, sondern die einzelnen Leistungsbereiche.

Wer kaum Festnetztelefonie nutzt, sollte sich nicht von einer Telefon-Flat allein leiten lassen. Umgekehrt kann für Haushalte mit regelmäßigen Auslandsgesprächen die Telefonie-Struktur wichtiger sein als bei Nutzern, die ausschließlich über Messenger oder Mobilfunk telefonieren.

Minutentarif, Volumentarif und Internet-Flat richtig auseinanderhalten

Bei älteren Internetangeboten wurden verschiedene Abrechnungsmodelle verwendet, die heute leicht durcheinandergeraten. Ein Minutentarif berechnet die Dauer der Verbindung. Ein Volumentarif orientiert sich an der übertragenen Datenmenge. Eine Internet-Flat arbeitet dagegen mit einer festen monatlichen Grundgebühr innerhalb der Tarifbedingungen, ohne jede Online-Minute einzeln zu berechnen.

Diese Unterscheidung ist besonders hilfreich, wenn alte Vertragsunterlagen Begriffe wie „Minutenpreis“, „Freistunden“ oder „Inklusivvolumen“ enthalten. Ein Minutenpreis kann ausschließlich die Telefonie betreffen, obwohl der Internetzugang pauschal abgerechnet wird. Ein echter zeitbasierter Internetzugang wäre dagegen daran zu erkennen, dass sich die Kosten ausdrücklich nach der Dauer der Datenverbindung richten.

AbrechnungsmodellWas wird gemessen?Was bedeutet das praktisch?
MinutentarifVerbindungsdauerLängere Online-Zeit erhöht die nutzungsabhängigen Kosten.
VolumentarifÜbertragene DatenmengeStreaming, Updates und große Downloads verbrauchen das enthaltene Volumen schneller.
Internet-FlatKeine einzelne Online-MinuteDie Nutzung wird innerhalb des Tarifs über die monatliche Grundgebühr abgedeckt.

Alte Verträge und unklare Preislisten prüfen

Wer noch einen älteren Anschluss nutzt oder eine ungewöhnliche Tarifbezeichnung findet, sollte zuerst die Leistungsrubrik des Preises prüfen. Steht der Betrag unter Telefonie, Auslandsgesprächen oder Mobilfunkzielen, betrifft er nicht automatisch die DSL-Datenverbindung. Vertragszusammenfassung, Produktinformationsblatt und aktuelle Preisliste helfen dabei, Internet, Telefonie und Zusatzoptionen sauber voneinander zu trennen.

Für einen fairen Vergleich zählt außerdem die gesamte Kostenstruktur. Ein alter Tarif kann einen niedrigen Grundpreis haben, aber zusätzliche nutzungsabhängige Entgelte verursachen. Ein moderner Flat-Tarif kann monatlich höher wirken, ist dafür aber oft leichter planbar. Entscheidend ist daher nicht nur die Art der Abrechnung, sondern was im eigenen Nutzungszeitraum insgesamt anfällt.

Seltene Nutzung: nicht nur den Monatsbeitrag betrachten

Wer zuhause nur wenige Tage im Monat Internet braucht, schaut verständlicherweise zuerst auf den laufenden Preis. Gerade bei kurzer oder unregelmäßiger Nutzung können aber einmalige Kosten stärker ins Gewicht fallen als die monatliche Grundgebühr. Dazu gehören je nach Angebot Bereitstellung, Versand, Router oder ein Technikertermin. Ein Tarif mit niedriger Monatsrate ist deshalb nicht automatisch die günstigere Gesamtlösung.

Hilfreich ist eine einfache Reihenfolge: zuerst klären, ob wirklich ein fester Anschluss nötig ist; danach die gewünschte Vertragsdauer bestimmen; anschließend einmalige und laufende Kosten zusammen betrachten. Für eine Zweitwohnung kann ein Flex-Tarif sinnvoll sein, während für ein einzelnes Gerät möglicherweise eine mobile Datenlösung genügt. In einem Haushalt mit mehreren Geräten bleibt eine feste Internet-Flat oft die praktischere Variante.

Auch Hintergrundverkehr sollte nicht unterschätzt werden. Betriebssystem-Updates, Cloud-Synchronisierung, Smart-Home-Geräte oder ein Fernseher können Daten übertragen, obwohl niemand aktiv im Browser surft. Genau deshalb passt eine zeitbasierte Abrechnung nur schlecht zu einem modernen Heimnetz: Die Verbindung ist technisch oft dauerhaft aktiv, während die bewusste Nutzung nur einen Teil des tatsächlichen Datenverkehrs ausmacht.

Welche Alternative passt bei seltener Internetnutzung?

Smartphone, Tablet, Laptop Und Wlan-Router Als Alternativen Für Seltene Internetnutzung
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Wenn Sie das Internet zuhause nur gelegentlich benötigen, ist ein klassischer Minutentarif nicht automatisch die wirtschaftlich beste Idee. Entscheidend sind Nutzungssituation, Geräte, gewünschte Geschwindigkeit und die Dauer, für die Sie den Anschluss brauchen.

BedarfNaheliegende LösungWorauf achten?
Dauerhafter Heimanschluss, geringe Nutzungkleiner DSL-Flat-TarifGrundpreis, verfügbare Bandbreite, Routerkosten
Wohnung nur für einige MonateFlex-Tarif ohne lange AnfangslaufzeitKündigungsfrist, Einmalkosten, Bereitstellung
Nur gelegentlich Laptop oder Tablet onlinemobile Daten-SIM oder Prepaid-DatentarifDatenvolumen, Netzabdeckung, Gerätekompatibilität
Mehrere Personen, Streaming oder Homeofficefester Internet-Flat-TarifDownload, Upload, Stabilität und Gesamtkosten

Für einen echten Heimanschluss bietet eine kleine DSL-Flatrate oft die einfachste Kalkulation: Der Monatsbetrag ist vorhersehbar, und Sie müssen nicht darauf achten, wie lange der Router verbunden bleibt. Ob DSL an Ihrer Adresse die passende Technik ist, lässt sich anschließend im Tarifly-Bereich DSL vergleichen genauer einordnen.

Wann kann ein mobiler Datentarif sinnvoller sein?

Wer einen festen Internetanschluss nur sehr selten nutzt, kann prüfen, ob Mobilfunk den Bedarf besser abdeckt. Das gilt beispielsweise für eine kleine Zweitwohnung, ein einzelnes Tablet oder einen Laptop, der nur an wenigen Tagen im Monat online geht. Hier wird nicht nach Online-Minuten abgerechnet, sondern je nach Tarif über ein enthaltenes Datenvolumen oder eine andere mobile Tariflogik.

Der Vorteil liegt in der möglichen Flexibilität. Gleichzeitig ist eine mobile Datenlösung nicht automatisch gleichwertig mit DSL. Netzabdeckung, Datenvolumen, Geschwindigkeit, Latenz und die Zahl gleichzeitig genutzter Geräte spielen eine größere Rolle. Für dauerhaftes Homeoffice, große Downloads oder mehrere Personen kann ein Festnetzanschluss zuverlässiger und besser planbar sein.

Seltene Nutzung heißt nicht automatisch wenig Daten

Ein einziger Abend mit hochauflösendem Streaming oder ein großer Software-Download kann deutlich mehr Daten verbrauchen als viele kurze Sitzungen mit E-Mail und Webseiten. Deshalb ist „nur selten online“ kein ausreichendes Kriterium für die Tarifwahl. Schätzen Sie zusätzlich ab, was Sie in diesen Nutzungsphasen tatsächlich machen.

Flat, Flex oder mobile Lösung: so entscheiden Sie praktisch

Statt nach einem alten Abrechnungsmodell zu suchen, lässt sich die Entscheidung mit vier Fragen deutlich klarer treffen.

  1. Brauche ich einen festen Anschluss? Für mehrere Geräte, Smart-TV, Homeoffice und dauerhaftes WLAN spricht meist mehr für DSL, Kabel oder Glasfaser.
  2. Wie lange brauche ich den Vertrag? Wenn ein Umzug oder ein befristeter Aufenthalt absehbar ist, kann eine kurze Bindung wichtiger sein als der niedrigste beworbene Monatspreis.
  3. Wie intensiv nutze ich das Internet? Nicht nur die Online-Zeit zählt. Streaming, Cloud-Backups, Videokonferenzen und Downloads bestimmen den tatsächlichen Datenbedarf.
  4. Welche Gesamtkosten entstehen? Grundgebühr, Bereitstellung, Router und mögliche Preisphasen gehören zusammen betrachtet.

Wer einen DSL-Anschluss benötigt, aber flexibel bleiben möchte, sollte gezielt nach einer Flat ohne lange Mindestlaufzeit suchen. Telekom verweist bei seinen Internetanschlüssen beispielsweise auch auf Flex-Tarife; andere Anbieter strukturieren ihre Vertragsvarianten anders. Entscheidend ist immer das aktuell verfügbare Produkt an der eigenen Adresse.

Welche Angaben sollten Sie vor dem Abschluss prüfen?

Ein Tarifname allein reicht für eine saubere Entscheidung nicht. Prüfen Sie die Vertragsunterlagen so, dass Internetnutzung, Telefonie und Vertragsbindung getrennt verständlich sind. Besonders hilfreich sind diese Punkte:

  • Ist die Internetnutzung ausdrücklich als Flat oder unbegrenzt beschrieben?
  • Gibt es eine Datendrosselung oder ein festes Datenvolumen?
  • Welche Gespräche sind in einer Telefon-Flat enthalten, welche werden nach Minuten berechnet?
  • Wie lang ist die Mindestvertragslaufzeit?
  • Ab wann und mit welcher Frist kann gekündigt werden?
  • Welche einmaligen Kosten entstehen für Bereitstellung, Versand oder Router?
  • Welche Geschwindigkeit ist an der konkreten Adresse verfügbar?

Gerade bei einem ungewöhnlichen Begriff wie „Minutentarif“ lohnt sich ein Blick in die Leistungsbeschreibung. Wenn dort eine Internet-Flat genannt wird, betrifft ein daneben aufgeführter Minutenpreis sehr wahrscheinlich einen anderen Leistungsbereich. Vor der Bestellung kann außerdem der Tarifly-Ratgeber zum Internetvertrag abschließen helfen, Vertragsdaten und Anschlussart strukturiert zu prüfen.

Ist ein DSL-Minutentarif heute günstiger?

Eine belastbare pauschale Aussage wäre hier unseriös, weil ein aktueller klassischer DSL-Minutentarif bei den geprüften großen Anbietern gerade nicht als reguläres Vergleichsprodukt vorliegt. Es gibt daher keine sinnvolle aktuelle Marktgrundlage, um „Preis pro Online-Minute“ gegen heutige DSL-Flats zu rechnen.

Für Verbraucher ist eine andere Rechnung hilfreicher: Wie hoch sind die Gesamtkosten in dem Zeitraum, in dem der Anschluss wirklich gebraucht wird? Bei kurzer Nutzung können Bereitstellungs- und Routerkosten stark ins Gewicht fallen. Bei langer Nutzung werden reguläre Monatsgebühr und technische Leistung wichtiger. Ein scheinbar flexibler Tarif ist deshalb nicht automatisch günstiger, und ein Laufzeitvertrag nicht automatisch teurer.

Was ist 2026 die sinnvolle Schlussfolgerung?

Die Suche nach einem DSL Minutentarif lässt sich heute meist in eine konkretere Tariffrage übersetzen. Wer vor allem geringe Kosten bei seltener Nutzung erreichen möchte, kann kleine Flats oder mobile Datenlösungen vergleichen. Steht eine kurze Bindung im Vordergrund, passt ein Flex-Tarif besser zur tatsächlichen Absicht. Taucht dagegen ein Minutenpreis auf einer Rechnung oder Tarifseite auf, sollte zuerst geprüft werden, ob er die Telefonie und nicht den Internetzugang betrifft.

Für einen normalen privaten DSL-Anschluss ist die Internet-Flatrate im betrachteten deutschen Massenmarkt das übliche Modell. Das macht die Kostenstruktur übersichtlicher: Statt die Verbindungsdauer zu kontrollieren, vergleichen Sie Bandbreite, Grundpreis, Vertragsdauer, Router und konkrete Verfügbarkeit. So passt die Entscheidung zur heutigen Tarifwelt und nicht zu einem Abrechnungsmodell, das im deutschen Massenmarkt kaum noch eine praktische Rolle spielt.

Häufige Fragen zum DSL-Minutentarif

Gibt es 2026 noch DSL-Minutentarife?

Bei den aktuell geprüften großen deutschen Festnetzanbietern Telekom, Vodafone, O2 und 1&1 werden DSL-Internetzugänge als Internet-Flatrates beziehungsweise unbegrenztes Surfen angeboten. Ein klassischer Tarif, der die Internetnutzung nach Online-Minuten abrechnet, ist dort kein übliches DSL-Modell.

Was bedeutet Minutentarif beim Internet?

Ein Minutentarif berechnet die Nutzung nach Verbindungszeit. Je länger die Internetverbindung besteht, desto höher wären die nutzungsabhängigen Kosten. Dieses Modell ist von einer monatlichen Internet-Flatrate zu unterscheiden.

Sind Telefon-Minutenpreise dasselbe wie ein DSL-Minutentarif?

Nein. Ein DSL-Vertrag kann eine Internet-Flatrate enthalten und gleichzeitig bestimmte Telefongespräche nach Minuten abrechnen. Deshalb sollten Internetnutzung und Telefoniekonditionen in den Vertragsunterlagen getrennt geprüft werden.

Welche Alternative eignet sich, wenn ich das Internet nur selten nutze?

Je nach Bedarf kommen ein kleiner DSL-Flat-Tarif, ein Flex-Tarif ohne lange Anfangslaufzeit oder eine mobile Daten-SIM infrage. Entscheidend sind nicht nur die Nutzungsstunden, sondern auch Datenbedarf, Geräte, Netzabdeckung und Gesamtkosten.

Ist ein monatlich kündbarer DSL-Tarif ein Minutentarif?

Nein. „Monatlich kündbar“ beschreibt die Vertragsbindung und Kündigungsfrist. Ein Minutentarif beschreibt dagegen die Art der Nutzungsabrechnung. Ein monatlich kündbarer DSL-Tarif kann trotzdem eine ganz normale Internet-Flatrate enthalten.

Quellen und Referenzen

  1. Telekom – DSL-Anschluss / MagentaZuhausetelekom.deBelegt aktuelle DSL-Tarife mit Internet- und Festnetz-Flat sowie unterschiedlichen Laufzeitoptionen.
  2. Telekom – MagentaZuhause Stelekom.deBelegt Internet-Flat und getrennte Minutenpreise für einzelne Telefonverbindungen.
  3. Vodafone – DSL-Anschlussvodafone.deBelegt aktuelle DSL-Produkte als Internet-Flat und getrennte Telefoniekonditionen.
  4. O2 – DSL-Tarifeo2online.deBelegt O2 Home DSL als Internet-Flat.
  5. 1&1 – DSL-Tarifedsl.1und1.deBelegt unbegrenztes Surfen/Internet-Flat und getrennte Minutenpreise für Telefonie.

Häufige Fragen zum DSL-Minutentarif

Gibt es 2026 noch DSL-Minutentarife?

Bei den aktuell geprüften großen deutschen Festnetzanbietern Telekom, Vodafone, O2 und 1&1 werden DSL-Internetzugänge als Internet-Flatrates beziehungsweise unbegrenztes Surfen angeboten. Ein klassischer Tarif, der die Internetnutzung nach Online-Minuten abrechnet, ist dort kein übliches DSL-Modell.

Was bedeutet Minutentarif beim Internet?

Ein Minutentarif berechnet die Nutzung nach Verbindungszeit. Je länger die Internetverbindung besteht, desto höher wären die nutzungsabhängigen Kosten. Dieses Modell ist von einer monatlichen Internet-Flatrate zu unterscheiden.

Sind Telefon-Minutenpreise dasselbe wie ein DSL-Minutentarif?

Nein. Ein DSL-Vertrag kann eine Internet-Flatrate enthalten und gleichzeitig bestimmte Telefongespräche nach Minuten abrechnen. Deshalb sollten Internetnutzung und Telefoniekonditionen in den Vertragsunterlagen getrennt geprüft werden.

Welche Alternative eignet sich, wenn ich das Internet nur selten nutze?

Je nach Bedarf kommen ein kleiner DSL-Flat-Tarif, ein Flex-Tarif ohne lange Anfangslaufzeit oder eine mobile Daten-SIM infrage. Entscheidend sind nicht nur die Nutzungsstunden, sondern auch Datenbedarf, Geräte, Netzabdeckung und Gesamtkosten.

Ist ein monatlich kündbarer DSL-Tarif ein Minutentarif?

Nein. „Monatlich kündbar“ beschreibt die Vertragsbindung und Kündigungsfrist. Ein Minutentarif beschreibt dagegen die Art der Nutzungsabrechnung. Ein monatlich kündbarer DSL-Tarif kann trotzdem eine ganz normale Internet-Flatrate enthalten.

Quellen und Referenzen

  1. Telekom – DSL-Anschluss / MagentaZuhausetelekom.deBelegt aktuelle DSL-Tarife mit Internet- und Festnetz-Flat sowie unterschiedlichen Laufzeitoptionen.
  2. Telekom – MagentaZuhause Stelekom.deBelegt Internet-Flat und getrennte Minutenpreise für einzelne Telefonverbindungen.
  3. Vodafone – DSL-Anschlussvodafone.deBelegt aktuelle DSL-Produkte als Internet-Flat und getrennte Telefoniekonditionen.
  4. O2 – DSL-Tarifeo2online.deBelegt O2 Home DSL als Internet-Flat.
  5. 1&1 – DSL-Tarifedsl.1und1.deBelegt unbegrenztes Surfen/Internet-Flat und getrennte Minutenpreise für Telefonie.