Sterbegeldversicherung vergleichen
Für die Einordnung einer Sterbegeldversicherung nutzen Sie behördliche Hinweise und Normen des Versicherungsvertragsgesetzes. Bezeichnungen von Anbietern, Produkten und Tarifen fehlen bewusst. Eigene Filter steuern den Vergleichspartner-Rechner; Sortierung folgt Ihren Angaben. Beitragsbeträge, Prozentangaben und Ranglisten bleiben außen vor. Maßgeblich bleiben ausschließlich Ihre Vertragsunterlagen. Der Rechner sortiert nur nach Filtern und berät weder zu Versicherungen noch zu Finanzen. Orientierung liefern das VVG sowie die öffentlich zugänglichen Hinweise von BaFin und Verbraucherzentrale. Unklarheiten besprechen Sie mit einer unabhängigen Stelle – nicht anhand dieser Seite.
- Prüfpunkte zu Versicherungssumme, Anzeigepflicht und Bezugsrecht ohne Anbietertipp
- Vergleichspartner-Rechner mit Filtern für Ihre Angaben

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Wenn Sie über diesen Link oder diesen Rechner einen Vertrag abschließen, erhält Tarifly unter Umständen eine Vergütung vom Anbieter. Die Auswahl treffen Sie selbst; unsere Inhalte bleiben davon unabhängig. Die Ergebnisse im Rechner stammen vom Betreiber des Rechners. Tarifly wählt keinen Eintrag aus, bewertet keinen Eintrag und gibt keine Empfehlung ab. Details: So vergleichen wir und Unsere Partner.
Sterbegeld-Vergleich
Rechtliche Hinweise: Der kostenlose Vergleich bietet keinen kompletten Marktüberblick und finanziert sich über Provisionen, die wir bei Produktabschlüssen erhalten.
10 Ergebnisse – so sortieren wir
Hauptrankingfaktor ist das Gesamtergebnis, welches anhand der Filtereinstellungen und den jeweiligen Produktkonditionen berechnet wird. Die Listung beginnt mit den größten Erträgen und endet mit den höchsten Kosten. Bei ertrags-/kostengleichen Produkten wird zusätzlich die Abschlussquote berücksichtigt. D. h. Produkte, die im Verhältnis zu den Aufrufen hier öfter gewählt werden, sind höher platziert.
Stand: 03.11.2026
Sterbegeldversicherung vergleichen: Begriffe und Rechte
So nutzen Sie den Vergleich auf dieser Seite. Tragen Sie Ihre Angaben in den Rechner ein und prüfen Sie die angezeigten Leistungen und Bedingungen selbst. Eine Anbieterliste oder Entgeltangaben liefert dieser Text nicht.
Summe und Produktfamilie
Versicherungssumme und Einordnung
Die BaFin ordnet die Sterbegeldversicherung den Lebensversicherungen zu. In ihrer Verbraucherinformation zur Lebensversicherung erläutert sie: Die vereinbarte Versicherungssumme wird beim Tod der versicherten Person fällig – unabhängig vom Zeitpunkt des Todes und unabhängig davon, wie viele Beiträge bis dahin gezahlt worden sind. Lange Beitragszeiten können die Summe rechnerisch übersteigen; die BaFin beschreibt das als Teil des Versicherungsgedankens und verweist zugleich auf die mögliche Wirkung einer Überschussbeteiligung. Konkrete Eurobeträge und Beitragsvergleiche übernimmt dieser Text nicht.
Nach den Hinweisen der Verbraucherzentrale handelt es sich bei Sterbegeldversicherungen über Versicherer in der Regel um eine Form der Kapitallebensversicherung mit vergleichsweise kleiner Versicherungssumme. Gegenüber reinem Sparen und der Risikolebensversicherung ordnet sie die Sterbegeldversicherung damit typischerweise der kapitalbildenden Lebensversicherung zu. Als gesonderte Wege nennt die Verbraucherzentrale Sparpläne und vorsorgliche Vereinbarungen mit Bestattungsunternehmen; Konditionen, Zahlen und Empfehlungen dazu fehlen hier bewusst. Ohne Dringlichkeitsappell bleibt die Entscheidung bei Ihnen.
Vor Vertragsabschluss verlangt die BaFin-FAQ zu Versicherungsverträgen unter anderem Vertragsbedingungen, Allgemeine Versicherungsbedingungen und die Angaben nach der VVG-Informationspflichtenverordnung in Textform sowie ein Produktinformationsblatt. Fehlen solche Unterlagen oder die Widerrufsbelehrung, beginnt die Widerrufsfrist nach den BaFin-Hinweisen erst mit vollständiger Erfüllung. Diese Unterlagen lesen Sie vor Ihrer Vertragserklärung; der Rechner ersetzt sie nicht. Eine Entscheidung für oder gegen einen Vertrag trifft dieser Beitrag nicht.
Angaben und Empfänger der Leistung
Gesundheitsfragen, Anzeigepflicht und Bezugsrecht
Ob ein Sterbegeld-Antrag Gesundheitsfragen enthält, hängt vom jeweiligen Produkt ab und steht nicht als allgemeiner Standard in den hier geprüften Aufsichtstexten. Stellt der Versicherer solche Fragen in Textform, greift die vorvertragliche Anzeigepflicht aus § 19 VVG: Bis zur Vertragserklärung nennen Sie die abgefragten, Ihnen bekannten und für den Vertragsentschluss erheblichen Gefahrumstände. Dieselbe Pflicht gilt, wenn Fragen erst nach der Erklärung, aber vor Annahme folgen. Werbeaussagen ohne Gesundheitsprüfung bleiben «غير متحقق» und gehören nicht in diesen Text; verbindlich sind Antrag und Bedingungen.
Was folgt, wenn Angaben im Sterbegeld-Antrag unvollständig bleiben, steckt in § 19 VVG. Absatz 2 gibt dem Versicherer bei Pflichtverletzung ein Rücktrittsrecht; Absatz 3 schließt den Rücktritt aus, sobald weder Vorsatz noch grobe Fahrlässigkeit vorliegen – dann bleibt nur die Kündigung mit Monatsfrist. Kennt der Versicherer die verschwiegenen Umstände und hätte er den Vertrag trotzdem, wenn auch anders, geschlossen, entfallen Rücktritt und Kündigung nach Absatz 4. Absatz 5 verlangt zudem einen gesonderten Textform-Hinweis auf die Folgen; fehlt er, stehen die Rechte aus den Absätzen 2 bis 4 nicht zu. Das Anfechtungsrecht wegen arglistiger Täuschung bleibt nach § 22 VVG daneben bestehen. Fallbezogene Beratung liefert dieser Absatz nicht.
Über das Bezugsrecht bestimmen Sie, wer die Sterbegeldleistung erhält. Nach § 159 Absatz 1 VVG können Sie im Zweifel ohne Zustimmung des Versicherers eine Person benennen und die Benennung später ändern. Entsteht das Leistungsrecht erst mit dem Versicherungsfall, liegt eine widerrufliche Bezeichnung vor (§ 159 Absatz 2); bei unwiderruflicher Bezeichnung entsteht es schon mit der Benennung (§ 159 Absatz 3). Die Aufsicht weist darauf hin: Ist die Festlegung unwiderruflich, setzt eine spätere Änderung grundsätzlich die Zustimmung der bezugsberechtigten Person voraus. § 160 VVG klärt mehrere Bezugsberechtigte und die Auslegung zugunsten der Erben. Namen oder Musterbenennungen fehlen hier absichtlich.
Rücktritt vom Vertrag und was hier fehlt
Widerruf und Grenzen dieses Beitrags
Für die Sterbegeldversicherung als Lebensversicherung gilt das erweiterte Widerrufsfenster des § 152 VVG. Gegenüber der allgemeinen 14-Tage-Regel in § 8 Absatz 1 Satz 1 VVG stehen Ihnen hier 30 Tage zur Verfügung. Die Erklärung erfolgt in Textform an den Versicherer; eine Begründung ist entbehrlich, und die Frist ist gewahrt, wenn Sie rechtzeitig absenden. Voraussetzung für den Fristbeginn sind laut § 8 Absatz 2 VVG Versicherungsschein, Vertragsbestimmungen einschließlich der Allgemeinen Versicherungsbedingungen, die Informationsunterlagen nach der VVG-Informationspflichtenverordnung sowie eine ordnungsgemäße Widerrufsbelehrung – jeweils in Textform. § 152 Absatz 1 VVG setzt die äußerste Grenze auf 24 Monate und 30 Tage nach Vertragsschluss und geht damit über § 8 Absatz 4 Satz 2 hinaus. Rückgewähr nach ausgeübtem Widerruf beschreiben § 152 Absatz 2 und 3; Beträge nennt dieser Beitrag nicht.
Eine allgemeine Wartezeit bis zur vollen Leistung markiert dieser Beitrag als «غير متحقق», weil sie in den hier geprüften Aufsichts- und Verbrauchertexten nicht als gesetzlicher Standard beschrieben wird. Einzelheiten stehen ausschließlich in Ihren Bedingungen. Bestattungsvorsorgeverträge mit Instituten, Sozialbestattung und religiöse Rituale behandelt diese Seite nicht.
Dieser Beitrag beschränkt sich auf eine würdige, ruhige Einordnung der Sterbegeld-Begriffe. Weder Versicherungs- noch Finanzberatung, weder Produktempfehlung noch Verkaufsdruck gehören dazu. Die Verbraucherzentrale führt Sparpläne und vorsorgliche Vereinbarungen mit Bestattungsunternehmen als gesonderte, hier nicht bewertete Alternativen an. Ob ein Vertrag zu Ihrer Situation passt, klären Sie außerhalb dieser Seite – beispielsweise bei der Verbraucherzentrale oder einer zugelassenen Beratung.
Häufige Fragen beantwortet
FAQ: Sterbegeldversicherung
Wann wird die Versicherungssumme fällig?
Laut BaFin wird die vereinbarte Summe beim Tod der versicherten Person ausgezahlt – unabhängig vom Zeitpunkt und davon, wie viele Beiträge bis dahin gezahlt worden sind. Beträge nennt dieser Beitrag nicht.
Wie ordnet die Verbraucherzentrale die Sterbegeldversicherung ein?
Als Form der Kapitallebensversicherung mit vergleichsweise kleiner Versicherungssumme beschreibt die Verbraucherzentrale solche Policen über Versicherer. Der Text empfiehlt kein Produkt.
Worin liegt der kurze Unterschied zu Sparen und Risikoleben?
Laut Verbraucherzentrale steht die Sterbegeldversicherung typischerweise der kapitalbildenden Lebensversicherung nahe; reines Sparen und die Risikolebensversicherung ordnet sie anders ein.
Wann gilt die vorvertragliche Anzeigepflicht?
Enthält der Sterbegeld-Antrag Gesundheitsfragen in Textform, greift § 19 VVG: Sie nennen die abgefragten, Ihnen bekannten Gefahrumstände. Ob Fragen entfallen, bleibt «غير متحقق» und steht nur in Antrag und Bedingungen.
Was regelt das Bezugsrecht?
Wer die Sterbegeldleistung erhält, legen Sie über das Bezugsrecht fest. §§ 159 und 160 VVG regeln Bezeichnung und Auslegung; laut Aufsicht brauchen Sie nach unwiderruflicher Festlegung für eine Änderung die Zustimmung der bezugsberechtigten Person.
Wie lange können Sie widerrufen?
Als Lebensversicherung eröffnet die Sterbegeldpolice nach § 152 Absatz 1 VVG ein 30-Tage-Fenster. Der Fristbeginn setzt die Unterlagen aus § 8 Absatz 2 voraus; spätestens endet das Recht nach 24 Monaten und 30 Tagen.
Nachweise und Links
Quellen
Alle Quellen wurden am 28.10.2026 aufgerufen. Details zu Verlag und Stand stehen in SOURCES.md.
- § 8 VVG Widerrufsrecht des Versicherungsnehmers
- § 19 VVG Anzeigepflicht
- § 22 VVG Arglistige Täuschung
- § 152 VVG Widerruf des Versicherungsnehmers (Lebensversicherung)
- § 159 VVG Bezugsberechtigung
- § 160 VVG Auslegung der Bezugsberechtigung
- BaFin: Lebensversicherung (inkl. Sterbegeld-FAQ)
- BaFin: FAQ zu Versicherungsverträgen
- Verbraucherzentrale: Sterbegeldversicherungen rechnen sich oft nicht, Stand 12.08.2026
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