Gasverbrauch berechnen: von Kubikmetern zu Kilowattstunden
m³ in kWh umrechnen
Multiplizieren Sie die verbrauchten Kubikmeter mit dem Brennwert und der Zustandszahl. Beide Werte stehen auf Ihrer Gasrechnung. Vereinfacht gilt:
Verbrauch in kWh = m³ × Brennwert × Zustandszahl
Als grobe Faustregel entspricht ein Kubikmeter Erdgas etwa zehn Kilowattstunden. Für den genauen Wert nutzen Sie die Angaben auf Ihrer Rechnung.
Typischer Gasverbrauch je Wohnung
|
Wohnsituation |
Wohnfläche |
Verbrauch pro Jahr (ca.) |
|---|---|---|
| Wohnung, 1–2 Personen |
ca. 60 m² |
ca. 6.000–8.000 kWh |
| Wohnung, 3–4 Personen |
ca. 100 m² |
ca. 12.000–16.000 kWh |
| Einfamilienhaus |
ca. 150 m² |
ca. 18.000–24.000 kWh |
Die Werte sind Richtgrößen und hängen stark von Dämmung, Heizverhalten und Warmwasserbereitung ab. Sie helfen aber, Ihren eigenen Verbrauch einzuordnen.
So schätzen Sie Ihre Gaskosten
Multiplizieren Sie Ihren Jahresverbrauch in kWh mit dem Arbeitspreis und addieren Sie den Grundpreis. Bei rund 13,6 Cent in der Grundversorgung zahlt ein Vierpersonenhaushalt mit 20.000 kWh deutlich mehr als beim Neukundenpreis ab etwa 9 Cent. Unser Tipp: Genau diese Differenz macht den Wechsel lohnend — die Anleitung finden Sie unter Gasanbieter wechseln.
Verbrauch kennen, Tarif optimieren
Mit Ihrem kWh-Wert finden Sie im Vergleich sofort den günstigsten Tarif. Geben Sie Postleitzahl und Verbrauch ein.
Häufige Fragen zum Gasverbrauch
Multiplizieren Sie die Kubikmeter mit dem Brennwert und der Zustandszahl von Ihrer Rechnung. Als Faustregel entspricht ein Kubikmeter Erdgas etwa zehn Kilowattstunden.
Beide Werte stehen auf Ihrer Gasrechnung. Sie sind regional unterschiedlich, weil sie von der Gasqualität und der Höhenlage abhängen.
Eine kleine Wohnung kommt auf etwa 6.000 bis 8.000 kWh, ein Vierpersonenhaushalt auf 12.000 bis 16.000 kWh und ein Einfamilienhaus auf 18.000 bis 24.000 kWh pro Jahr. Die Werte hängen stark von der Dämmung ab.
Tarife werden in Cent pro Kilowattstunde abgerechnet. Nur mit Ihrem kWh-Jahresverbrauch berechnet der Vergleich die tatsächlichen Kosten und das Sparpotenzial.
Nutzen Sie die Richtwerte nach Wohnfläche und Personenzahl. Sie liefern eine gute Schätzung, bis Ihnen die erste eigene Jahresabrechnung vorliegt.