Stromanbieter wechseln 2026: in 5 Schritten zum günstigeren Tarif
Das brauchen Sie für den Wechsel
- Postleitzahl für die regionale Tarifsuche
- Jahresverbrauch in kWh — steht auf Ihrer letzten Stromrechnung
- Aktueller Tarif mit Arbeitspreis und Vertragsende
Sparpotenzial 2026 im Überblick
|
Kundengruppe |
Preisniveau 2026 |
Wechsel lohnt? |
|---|---|---|
| Grundversorgung |
am höchsten (~42 ct/kWh) |
unbedingt |
| Bestandskunde |
mittel |
meist ja |
| Neukunde |
günstigstes Niveau |
bestes Angebot |
Schritt 1: Verbrauch und aktuellen Preis prüfen
Nehmen Sie Ihre letzte Stromrechnung und notieren Sie Jahresverbrauch und Arbeitspreis. Diese beiden Zahlen sind Ihr Maßstab für jedes neue Angebot.
Schritt 2: Tarife vergleichen
Geben Sie Postleitzahl und Verbrauch in den Stromvergleich ein. Achten Sie nicht nur auf den Preis, sondern auch auf Preisgarantie, Vertragslaufzeit und Kundenbewertungen. Wer flexibel ist, prüft zusätzlich einen dynamischen Tarif.
Schritt 3: Auf Preisgarantie und Bonus achten
Eine Preisgarantie hält Ihren Tarif stabil, ein Bonus verbilligt ihn meist nur im ersten Jahr. Unser Tipp: Vergleichen Sie den Effektivpreis über zwei Jahre und schließen Sie Vorkasse-Tarife aus — davon rät die Verbraucherzentrale ab.
Schritt 4: Neuen Tarif abschließen
Schließen Sie den neuen Vertrag online ab. Der neue Anbieter übernimmt in der Regel die Kündigung beim alten Versorger. Die Stromversorgung läuft während des gesamten Wechsels ohne Unterbrechung weiter — dafür sorgt der Grundversorger im Hintergrund.
Schritt 5: Sonderkündigungsrecht nutzen
Erhöht Ihr Anbieter den Strompreis, haben Sie ein Sonderkündigungsrecht und können auch außerhalb der regulären Frist wechseln. Prüfen Sie jede Preismitteilung — Vorlagen finden Sie unter Verträge kündigen.
Jetzt Stromanbieter vergleichen und sparen
Ein Vergleich zeigt in wenigen Minuten, wie viel Sie 2026 sparen können. Geben Sie Postleitzahl und Verbrauch ein und finden Sie den günstigsten Tarif für Ihre Region.
Häufige Fragen zum Stromanbieterwechsel
Nein. Die Versorgung läuft lückenlos weiter. Sollte beim Wechsel etwas schiefgehen, springt automatisch der Grundversorger ein — ohne Unterbrechung.
Das hängt von Verbrauch und Ausgangstarif ab. Wer aus der Grundversorgung wechselt, spart am meisten — je nach Haushalt mehrere Hundert Euro im Jahr.
In der Regel nicht. Der neue Anbieter übernimmt die Kündigung beim alten Versorger. Nur bei einem Sonderkündigungsrecht kündigen Sie meist selbst.
Besser nicht. Bei Vorkasse zahlen Sie im Voraus und tragen das Insolvenzrisiko des Anbieters. Die Verbraucherzentrale rät davon ab.
Wenn Sie in der Grundversorgung sind, nach einer Preiserhöhung oder nach einem Umzug. In all diesen Fällen ist ein Vergleich fast immer lohnenswert.