Teilkasko oder Vollkasko 2026: Welcher Schutz passt zu Ihrem Auto?

Beide sind freiwillig, beide kosten extra — aber sie schützen Unterschiedliches. Die Faustregel: Teilkasko deckt Schäden, für die Sie nichts können, Vollkasko zusätzlich selbst verschuldete Unfälle und Vandalismus. Welche Variante sinnvoll ist, hängt vor allem vom Wert Ihres Fahrzeugs ab. Hier sehen Sie, was jede Kasko leistet, wann sich der Aufpreis lohnt und ab wann die Teilkasko genügt.
Teilkasko oder Vollkasko | Tarifly
Für wen lohnt sich was?

Die schnelle Entscheidung

Ihr Fahrzeug

Empfehlung

Warum?

Neuwagen, Leasing, finanziert

Vollkasko

Oft Pflicht, hoher Wert

Auto bis ca. 6 Jahre

Vollkasko sinnvoll

Restwert noch hoch

Auto ca. 6–10 Jahre

Teilkasko

Guter Kompromiss

Älter, niedriger Restwert

Teilkasko oder Haftpflicht

Vollkasko lohnt kaum noch

Schutz gegen äußere Einflüsse

Was die Teilkasko abdeckt

Die Teilkasko springt bei Schäden ein, die Sie nicht selbst verursacht haben. Sie ist deutlich günstiger als die Vollkasko und für viele ältere Autos die wirtschaftlich sinnvolle Wahl.

  • Diebstahl des Fahrzeugs
  • Glasbruch, etwa Steinschlag in der Windschutzscheibe
  • Sturm, Hagel, Überschwemmung und Blitzschlag
  • Wildunfälle und Marderbiss
  • Brand und Explosion
Rundumschutz inklusive Eigenverschulden

Was die Vollkasko zusätzlich leistet

Die Vollkasko enthält alle Leistungen der Teilkasko und deckt darüber hinaus selbst verschuldete Schäden. Genau das macht sie für hochwertige Fahrzeuge unverzichtbar.

  • Selbst verschuldete Unfallschäden am eigenen Auto
  • Vandalismus und mutwillige Beschädigung
  • Schäden durch unbekannte Dritte, etwa Fahrerflucht
  • Plus sämtliche Teilkasko-Leistungen
Leistungen im Überblick

Teilkasko und Vollkasko im direkten Vergleich

Schaden

Teilkasko

Vollkasko

Diebstahl, Glas, Sturm, Wild

Brand, Explosion

Selbst verschuldeter Unfall

Vandalismus

Beitragshöhe

günstiger

höher

SF-Rückstufung nach Schaden

nein

ja

Unser Tipp: Ein guter Anhaltspunkt ist der Fahrzeugwert. Liegt er nur noch bei wenigen Tausend Euro, übersteigt der Vollkasko-Aufpreis über die Jahre oft den möglichen Schadenersatz. Dann ist die günstigere Teilkasko die klügere Wahl.

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5 häufige Fragen beantwortet

Häufige Fragen zu Teil- und Vollkasko

Was ist der Unterschied zwischen Teil- und Vollkasko?

Die Teilkasko deckt Schäden durch äußere Einflüsse wie Diebstahl, Glasbruch, Sturm oder Wild. Die Vollkasko enthält all das und zusätzlich selbst verschuldete Unfälle und Vandalismus.

Ab wann lohnt sich nur noch Teilkasko?

Als Orientierung gilt ein Fahrzeugalter von etwa sechs bis zehn Jahren. Sinkt der Restwert deutlich, übersteigt der Vollkasko-Aufpreis über die Jahre oft den möglichen Ersatz. Dann genügt meist die Teilkasko.

Ist Vollkasko bei Leasing Pflicht?

In der Regel ja. Bei Leasing- und finanzierten Fahrzeugen schreibt der Vertrag meist eine Vollkasko vor, weil der Geldgeber den Fahrzeugwert absichern will.

Wirkt sich ein Kaskoschaden auf die SF-Klasse aus?

Bei der Vollkasko ja: Ein selbst verschuldeter Schaden führt zur Rückstufung. Teilkasko-Schäden wie Wild oder Glasbruch haben in der Regel keinen Einfluss auf Ihre Schadenfreiheitsklasse.

Kann ich die Selbstbeteiligung frei wählen?

Meist ja. Üblich sind 150 Euro in der Teilkasko und 300 Euro in der Vollkasko. Eine höhere Selbstbeteiligung senkt den Beitrag, erhöht aber Ihren Eigenanteil im Schadenfall.